Betreuungsverein Bremerhaven e.V.
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Fortbildung - Was dürfen Inkassounternehmen?

Rechtliche Betreuerinnen und Betreuer haben es ebenso wie Mitarbeitende anderer sozialer Dienste regelmäßig mit Forderungsschreiben von Inkassounternehmen zu tun. Die Forderungsüberprüfung steht immer im Spannungsfeld von Aufwand und Nutzen. Andererseits sind die Forderungsüberprüfung und die Abwehr unberechtigter Forderung oder Kosten und Zinsen auch ein wichtiger Aspekt des Verbraucherschutzes. Im Einzelfall kann die Forderungsüberprüfung ein Entschuldungsverfahren überflüssig machen oder zumindest erheblich erleichtern. Häufig können rechtliche Zweifel an einer Forderung auch Argument in Verhandlungen sein. Einmal anerkannte oder tituliert festgestellte Forderungen lassen sich kaum noch korrigieren.

 

Das Gesetz gegen unseriöse Geschäftspraktiken aus dem Jahre 2013 will Verbraucher vor überhöhten Inkassogebühren schützen. Bei der Forderungsbeitreibung durch Inkassounternehmen soll das Gesetz für mehr Transparenz sorgen.

 

Die Veranstaltung liefert ein Schema für die Überprüfung

  • der wirksamen Entstehung von Forderungen,
  • des Erlöschens von Forderungen,
  • möglicher Einreden gegenüber Forderungen insbesondere Verjährung von Forderungen sowie
  • Rechtmäßigkeit und zulässige Höhe von Inkassorechnungen.

 

In der Veranstaltung werden typische Fallkonstellationen bearbeitet, Arbeitsweisen von Inkassobüros und Verhandlungsstrategien besprochen sowie Tipps für Strategien gegenübergestellt.

 

Fallbeispiele aus der Praxis (Forderungsabrechnungen) werden gerne aufgenommen, sofern Sie bis 01.11.2018 vorliegen. Bitte senden sie diese bei per E-Mail an f.lackmann@betreuungsverein-bremerhaven.de (kurze stichpunktartige Skizzierung des Falls und ggfs. Unterlagen im PDF-Format).

 

 

Teilnehmendenkreis: rechtliche Betreuer/innen, Mitarbeitende aus anderen sozialen Diensten, wie z.B. Wohnungslosenhilfe, Straffälligenhilfe, Bewährungshilfe

(max. 25 Teilnehmer)

 

Ort: Seminarraum des Betreuungsvereins Bremerhaven e.V., Stedinger Str. 2, 27568 Bremerhaven

 

Referent: Rechtsanwalt Frank Lackmann, Justiziar des Betreuungsvereins Bremerhaven e.V. und Fachreferent beim Fachzentrum Schuldenberatung im Lande Bremen e.V.

 

Kosten: 110,00 EUR inkl. Verpflegung, Mittagsimbiss und Seminarunterlagen

 

Zeit: 15.11.2018 von 9 Uhr bis 16 Uhr

 

Anmeldungen an: a.kock@betreuungsverein-bremerhaven.de oder unter 0471 – 95459-11

 

 

Soziale Schuldner- und Insolvenzberatung

Aktuelles

 

Positionierung des Paritätischen gegen Rechtsextremismus und Politik der AfD

 

Die Wohlfahrtsverbände und insbesondere Der Paritätische Gesamtverband vertreten gemeinsam ihre Haltung gegen den Rechtsextremismus in Deutschland. Äußerungen führender Politiker der AfD zeigen deutlich ihre Nähe zum Nationalsozialismus. Ihr Ziel ist offensichtlich die Spaltung dieser Gesellschaft. Sie beleidigen, verzerren, verfälschen und propagieren ihre Menschenverachtung.

 

Unsere Arbeit besteht darin, Menschen Teilhabe zu ermöglichen – unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe, Religion und Weltanschauung, Behinderung oder Krankheit. Wir stehen für Toleranz und Offenheit.

 

Der Betreuungsverein Bremerhaven hat in seinem Leitbild seine politische und religiöse Neutralität betont. Wenn aber eine Partei grundsätzliche Werte unserer Gesellschaft infrage stellt, ist eine Linie überschritten.

 

Deshalb unterstützen wir die Erklärung des Paritätischen Gesamtverbandes, die Sie im nachfolgenden Link nachlesen können.

Erklärung des Paritätischen
180419_vr-beschluss_Position-zu-AfD.pdf
PDF-Dokument [28.9 KB]

Fortbildung - Was dürfen Inkassounternehmen?

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